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Die 80er sind zurück – lauter, schriller und geiler als das Original.


Preis inkludiert einen gebrauchten OCD®

Du erhältst einen gebrauchten OCD® mit variierenden Gebrauchsspuren.

Regulärer Preis:

299,00 €

Nicht mehr verfügbar

Eine Hommage...

…an eines meiner absoluten Lieblingspedale. Der Fulltone® OCD® hat sich über die Jahre zu einem echten Kultobjekt entwickelt – irgendwo zwischen Klon, Tube Screamer und RAT. Und auch wenn diese Klassiker ihre Plätze seit Ewigkeiten verteidigen, wartet der OCD® immer direkt dahinter.

Zum Glück hat jeder sein eigenes Treppchen... und auf meinem steht der OCD® definitiv mit oben.

Die Versionen

Mittlerweile existieren zahlreiche Versionen des OCD®. Für Sammler spannend – für Außenstehende oft eher verwirrend. Klingt der OCD® deines Bandkollegen großartig, liefert das gerade bei Kleinanzeigen gekaufte Modell plötzlich einen ganz anderen Charakter.

Laut Fulltone® war der OCD® im Grunde immer dasselbe Pedal – lediglich mit kleineren Anpassungen. Und das stimmt auch. Trotzdem gibt es zwischen den Versionen durchaus hörbare Unterschiede.

Die bekanntesten Modelle sind vermutlich die v1.4, die v1.7 und die heutige v2.0 bzw. v2.0.1. Die v1.4 war die letzte Version mit asymmetrischem Clipping und Germanium-Diode. Die v1.7 wurde schließlich zur finalen Serienversion und dürfte heute am häufigsten zu finden sein.

Wichtig ist außerdem: Die Versionen 1.1 bis 1.7 wurden komplett von Hand in Through-Hole-Technik gefertigt. Jedes Bauteil wurde manuell eingesetzt. Bei meinen Pedalen wird sogar noch jeder einzelne Pin von Hand verlötet.

Mit der v2.0 änderte sich dann alles. Neben einem integrierten Buffer wechselte Fulltone® erstmals auf eine hybride Fertigung aus klassischer Through-Hole- und moderner SMD-Technik.

Während die v2.0 noch einzelne Through-Hole-Bauteile besaß, wird die v2.0.1 Platine schließlich vollständig maschinell gefertigt.

Klingt ein Pedal vom Roboter deshalb schlechter? Wahrscheinlich nicht. Die spannendere Frage ist doch eher: Sitzt man auf einem IKEA®-Stuhl besser oder schlechter als auf einem handgefertigten Stuhl vom Schreinermeister? Handarbeit verdient Wertschätzung – und dass sich genau das im Preis widerspiegelt, sollte keine Überraschung sein.

Der transparente Overdrive

Joshua Heath Scott – oder einfach Josh von JHS Pedals – bezeichnet den OCD® als einen „transparenten Hard-Clipping Overdrive“. Und ich stimme ihm da absolut zu.

Transparent bedeutet in diesem Zusammenhang, dass dem Signal keine starken Frequenzanhebungen oder Absenkungen hinzugefügt werden. Keine Mittenhöcker, keine drastischen Low-Cuts und keine aggressiven Höhenfilter – zumindest wenn wir uns das Ganze einmal wie einen grafischen EQ vorstellen.

Ein Tube Screamer oder Klon arbeitet ganz bewusst mit einer Mittenanhebung. Der OCD® hingegen eben nicht. Natürlich lässt sich der Sound über den Tone-Regler einfärben, technisch gesehen werden dabei jedoch lediglich die Höhen abgesenkt. Je nach Stellung greift die Kurve stärker ein und zieht irgendwann auch die oberen Mitten mit herunter. Im Grunde macht dein Gitarren-Tone-Poti nichts anderes. Und genug EQ-Regler hat dein Amp ja ohnehin.

Fun Fact am Rande: Josh hat in seinen Anfangsjahren sogar modifizierte OCD®s verkauft. Einen davon darf ich tatsächlich zu meiner Sammlung zählen.

Jedenfalls hat mich dieser „transparente“ Sound des OCD® vom ersten Moment an komplett gecatcht. Vorher kannte ich hauptsächlich Overdrive-Pedale mit Namen wie „Classic Metal“ oder „Super Metal“ – und die waren alles, nur nicht transparent, wenn ihr wisst, was ich meine.

Wenn du tiefer in die Unterschiede zwischen Soft-, Hard- und anderen Clipping-Arten eintauchen willst, kann ich dir das Video „Understand The Types Of Overdrive Pedals On The Market“ von JHS Pedals absolut empfehlen.

Mod Features

NEON

Der NEON Mode bietet ein symmetrisches MOSFET-Clipping, wie man es aus den Versionen v1.7 bis v2.0.1 kennt. Doch damit nicht genug: mehr Höhen, mehr Output und alles perfekt auf die 80s abgestimmt. Entwickelt für Powerstrats, heiße Humbucker und schwere Mahagoni-Äxte.

Bring deinen Sound zum Leuchten, hol die Hair-Metal-Leggings aus dem Keller und dreh den Amp auf.

Es ist Zeit mal wieder zu rocken.

HYPER

Im HYPER Mode setzen wir noch einen drauf. Das Clipping bekommt zusätzlich eine Germanium-Diode spendiert, die oberen Mitten sägen noch aggressiver und der interne OP-Amp steht jetzt endgültig auf 11.

Perfekt für fette Lead-Riffs und genau das Solo, das du schon immer raushauen wolltest.

Wenn du bereit bist für Strähnchen im Haar und maximalen 80s-Exzess, dann aktiviere den HYPER Mode.

Softswitch

Ich habe den klassischen „Knack“-3PDT gegen einen modernen Soft-Switch getauscht. Das verleiht dem Pedal nicht nur einen edleren und zeitgemäßeren Charakter, sondern passt auch besser zur heutigen Art, Musik zu machen.

Durch moderne Technik entstehen immer mehr kleine Bedroom- und Laptop-Recording-Setups direkt zuhause. Und genau dort lässt sich ein Soft-Touch-Pedal auf dem Schreibtisch mit den Fingern einfach deutlich angenehmer und eleganter bedienen.

Das ist zumindest einer der Gründe, warum ich mittlerweile ausschließlich Soft-Touch-Switches verbaue.

Produktinformationen "Neon Torque Mod"

Technische Daten

Länge 115mm
Breite 50mm (96mm inkl. Buchsen)
Höhe 36mm (55mm inkl. Fußschalter)
Gewicht 480g
Spannung 9V DC (center-negative)(bis max. 18V möglich)
Strom 60mA (9V)
Netzteil enthalten Nein
Batteriefach Nein
  • RoHS Konform
  • CE (EU) Konform
  • Made in USA - Modded in Germany